Inkontinenz

Viele Menschen sind von Inkontinenz, dem Verlust der selbständigen Steuerung der Urin- oder Stuhlentleerung. Diese Thematik ist ein Tabuthema, denn „in die Hose machen“ ist eine anerzogene Thematik die im Kindesalter mit Selbständigkeit verbunden ist und das Unvermögen hier oftmals zu negativen Reaktionen der Erziehungsberechtigten führt. Daher ist es für die Betroffenen mit großer Scham verbunden. Das Bewusstsein zu stärken, das ein Unvermögen dieser Steuerung auf Grund von Erkrankungen, Verletzungen oder psychischen Problemen selbst bei größter Bemühung des Betroffenen nicht möglich ist, steht im Vordergrund. Viele Betroffene ziehen sich vom Sozialleben zurück und erleiden durch die Isolation schwere seelische Schädigungen.

Um so wichtiger ist es, eine Fachkraft an seiner Seite zu haben, die sich mit dem Krankheitsbild, möglicher Hilfsmittel und deren Umgang im täglichen Leben auskennt und Ihnen zur Seite steht.
Wir sind hier gerne für Sie als Ansprechpartner und Berater da.

Grundsätzlich wird zwischen zwei Formen der Inkontinenz unterschieden, hierbei ist die Stuhl- oder Urininkontinenz gemeint. Es gibt hierzu zwei Kategorien, in die die Hilfsmittel untereilt werden, die aufsaugende und ableitende Inkontinenzversorgung.

Ableitende Inkontinenz

Hier ist die Miktion (aktive Steuerung der Blasenentleerung) oder Defäkation (aktive Steuerung der Stuhlentleerung) auf Grund von Erkrankungen, nervalen Schädigungen oder körperlichen Traumas nicht kontrollierbar.

Es ist relevant durch die Diagnostik als auch der Anamnese herauszufinden um welche Störung es sich handelt und wie gravierend die Auswirkungen sind um ein optimales Hilfsmittel für die betroffene Person zu finden (Ermittlung des Schweregrades der Inkontinenz).

Aufsaugende Inkontinenz

Hierbei handelt es sich in der Regel nicht um ein Unvermögen die Stuhl- oder Urinausscheidung zu kontrollieren, bedeutet dass der betroffene keine Dysfunktionen der Blase oder des Afters hat, sondern das Unvermögen des Bewohners die Toilette aufzusuchen. Dies kann durch starke körperliche Einschränkungen (Immobilität) oder neurologischen Grunderkrankungen (z.B. Demenz, Parkinson) ausgelöst sein. Die betroffene spüren den Harn- oder Stuhldrang, können dies ggf. nicht verbal äußern, haben keine Orientierung wo das WC ist, oder können dies auf Grund körperlicher Einschränkungen nicht rechtzeitig erreichen. 

Für diese Patientengruppe gibt es aufsaugende Inkontinenzeinlagen mit einem breiten Produktpotfolio die abhängig davon sind um welche Form der Inkontinenz es sich handelt und wie schwer die Auswirkungen. Einlagen, Pants oder Inkontinenzhosen können hierdurch den Menschen die Sicherheit geben, dass das Urin- und Stuhlmanagement sichergestellt ist.

Die Lösung

Alle Formen der Inkontinezhilfsmitteln ermöglichen es den Betroffenen, dass diese Dysfunktion für Außenstehende weitestgehend nicht sichtbar ist, die Ausscheidung kontrolliert werden kann und somit die Möglichkeit besteht am sozialen Leben teil zu haben.

Das Wichtigste ist die speziellen Bedürfnisse des Betroffenen zu beachten, ihn in der Hilfsmittelauswahl zu beraten und zu unterstützen, den Umgang/Handling hierzu erlernen, Hautpflege zu beachten und hierdurch Sicherheit wieder zu erlangen um am sozialen Leben wieder ohne Angst teilzunehmen.

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